Die Journalistin Schwester M. Nilza P. da Silva vom Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern erhielt am Freitag, den 21. August, den Paul-IV-Journalistenpreis. Die Auszeichnung wurde im Rahmen des 13. Seminars für Sozialkommunikation verliehen, das von der Erzdiözese Rio de Janeiro und der PUC-Rio organisiert wurde.
Die Auszeichnung ist das Ergebnis harter Arbeit
Schwester M. Nilza ist Journalistin und hat einen Master-Abschluss in Sprachphilosophie. Seit 2022 arbeitet sie mit der Brasilianischen Bischofskonferenz (CNBB) zusammen und hält Vorträge sowie Schulungen im Bereich Kommunikation und Spiritualität. 2025 veröffentlichte sie das Buch Die Berufung des katholischen Kommunikators (A Vocação do Comunicador Católico) bei den Verlagen Santuário und Paulinas. Das Werk ist Teil der Reihe „Pastorale Kommunikation“ und richtet sich an katholische Kommunikatoren, Mitarbeiter der Pastoralen Kommunikation (Pascom) und alle Interessierten.
In diesem Jahr 2026 widmet sie sich dieser Mission noch intensiver und trägt dabei stets das Charisma Schönstatts überallhin mit sich. Die Auszeichnung kam jedoch unerwartet: „Ich nehme diesen Preis mit großer Überraschung entgegen, denn ich hatte diese Anerkennung durch die Erzdiözese und die PUCRJ, die dieses Seminar organisieren, nicht erwartet. Sie sind eine nationale Referenz in der Kommunikation und kennen meine Arbeit gut, daher wissen sie auch, was noch verbessert werden könnte“, betonte die Preisträgerin.
Ein Preis für die gesamte Schönstattfamilie
Diese Auszeichnung kommt Schwester M. Nilza nicht nur als Anerkennung ihrer persönlichen Arbeit zu, sondern auch als Geschenk zu einem besonderen Jahr für ihr Institut. „Ich widme diesen Preis in erster Linie Gott und der Gottesmutter, die Kommunikatoren par excellence sind. Ich widme ihn meinem Institut der Schönstätter Marienschwestern, das sein 100-jähriges Gründungsjubiläum feiert. Meinen Vorgesetzten, die viel investieren, damit ich mich weiterbilden kann, und die mich für den Dienst an der Kirche in dieser Aufgabe zur Verfügung stellen. Ich widme ihn auch unserem Gründer, Pater Josef Kentenich (Pe. José Kentenich), meinem Vorbild Nummer eins als Kommunikator, der in seiner Zeit den Kommunikationsstrategien weit voraus war und zeigt, dass gute Kommunikation jene ist, die aus dem Bemühen hervorgeht, die verkündete Wahrheit zu leben.“

Und die Mission endet nicht hier
Die Anerkennung bedeutet jedoch nicht das Ende der mühevollen Arbeit. Das Programm mit Seminaren, Vorträgen und Fortbildungen geht weiter und begleitet eine der großen Herausforderungen der heutigen katholischen Kommunikation: die Verkündigung des Evangeliums in einer Gesellschaft, die von neuen Sprachen, Medien und Beziehungsformen geprägt ist.