– Jubiläum auf der Liebfrauenhöhe gefeiert
Mehr als 1.000 Gäste kamen am Pfingstmontag 2026 auf die Liebfrauenhöhe, um mit uns Schönstätter Marienschwestern das 100-Jahr-Jubiläum zu feiern. Im Mittelpunkt standen Dankbarkeit für die Führungen Gottes in unserer Geschichte.
Warum haben wir auf der Liebfrauenhöhe gefeiert? Unsere Gemeinschaft, 1926 in Schönstatt gegründet, breitete sich rasch aus, sodass es bereits nach 20 Jahren nötig war, die Gebiete und Länder in kleinere Einheiten, sogenannte Provinzen aufzuteilen. Für den südlichen Teil Deutschlands suchte man einen geeigneten Ort für den Provinzsitz und fand ihn auf der Liebfrauenhöhe bei Ergenzingen. Am 1. Mai 1952 wurde das erste Gebäude, unser Schönstatt-Heiligtum eingeweiht. Vorher war da ringsum nichts als freies Ackerland.
So haben wir auf der Liebfrauenhöhe 74 Jahre Anteil an den 100 Jahren. Dort ist inzwischen ein sehr bekanntes Geistliches Zentrum, gleichzeitig Provinzsitz für unsere Schwestern in Süd- und Mitteldeutschland und in den Ländern Österreich, Ungarn, Rumänien und Vietnam.
In einem gelungenen Auftakt wurden die Festgäste mit hineingenommen in die segensreiche Geschichte unserer Gemeinschaft, das Werden der Gebäude auf der Liebfrauenhöhe und unseren Beitrag für die Gesellschaft. Wir sehen unseren Auftrag vor allem darin, die Würde des Menschen zu schützen und Heimat im Glauben zu schenken. Sichtbar wird dies im Bildungsbereich, in der Pädagogik, in geistlichen Angeboten, dem Wirken in der Schönstatt-Bewegung und den vielfältigen Angeboten.
Ein Höhepunkt am Pfingstmontag war der Gottesdienst
mit Bischof Dr. Klaus Krämer, Herrn Dr. Bernd Biberger, unserem Generaldirektor, und weiteren Zelebranten. Da die Krönungskirche für die vielen Menschen zu klein war, wurde die Veranstaltung durch ein hochqualifiziertes Technikteam der Schönstatt-Jugend und von engagierten Freunden medial in das Tagungshaus übertragen.
Ein vielfältiges Programm
gab Einblick in unser Leben und kreative Angebote wurden gerne angenommen. Auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt.
Im Mittelpunkt des Tages stand der Dank – Dank für die Führung Gottes, Dank den Verwandten und Freunden, den Mitgliedern der Schönstatt-Gemeinschaften und der Schönstatt-Bewegung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Liebfrauenhöhe und bei den Projekten, Dank den Kolleginnen und Kollegen in den Berufsfeldern der Schwestern, den vielen Wohltätern, den Autoritäten des politischen und gesellschaftlichen Lebens, den Vertretern der Kirche in den verschiedenen Diözesen der Provinz.
Aller Dank mündete ein in ein großes Marienlob beim Schönstatt-Heiligtum.
Es kam auch uns Schwestern viel Dank entgegen, sowohl für unser Wirken in den einhundert Jahren als auch für den Jubiläumstag. Jemand brachte es so zum Ausdruck:
„Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für diesen wunderbaren Festtag heute.
Es war einfach ein toller, gelungener Tag mit vielen Überraschungen und Eindrücken.
Alles war super organisiert und liebevoll vorbereitet,
da spürte man den Geist Gottes.“
hier gibt es Video-Impressionen:









