100 Orte für 100 Jahre – Jubiläums-Aktion der Schönstätter Marienschwestern ist gestartet!
Erste Filialgründung im Rekord-Tempo
Bis eine neu gegründete Schwesterngemeinschaft, noch ohne Konstitutionen und als völlig neuer Wurf in der Kirchengeschichte, so gefestigt ist, dass ein Wachstumsring nach außen möglich ist, dauert es sicher etwas. Oder nicht? Wie lange also brauchte es von der Gründung der Schönstätter Marienschwestern am 1. Oktober 1926 bis zur Errichtung einer ersten Außenstelle (Filiale) im Ruhrgebiet? Sage und schreibe 14 Tage! Ein Rekord-Tempo … Am 15. Oktober 1926 wurde in Duisburg-Hochfeld die erste Filiale der Marienschwestern außerhalb Schönstatts gegründet – der noch unzählige weitere im Lauf der bald 100 Jahre folgen sollten.
Geteilte Erfahrungen und Schicksale
Von Anfang an also gehören die verschiedenen Einsatzorte zur Substanz der 100-jährigen Geschichte der Gemeinschaft. Orte, an denen Schönstätter Marienschwestern segensreich gewirkt haben, Orte, die den Segensstrom der Geschichte der Gemeinschaft bereichert haben: durch die Begegnungen mit den Menschen, die dort lebten, durch gemeinsame Erlebnisse, durch geteilte Erfahrungen und Schicksale. Oft war der endgültige Abschied dann schmerzlich für beide Seiten. Und ebenso oft ist noch etwas geblieben vor Ort: ein MTA-Bild in einer Kirche, in den Häusern, ein Bildstöckchen der Gottesmutter von Schönstatt, kleine religiöse Schönstatt-Traditionen, die gemeinsam gepflegt worden waren, dankbare Erinnerungen …
Geschichts- und Lebensstrom trifft Segensstrom: die Aktion „100 Orte für 100 Jahre“
Die Jubiläums-Aktion „100 Orte für 100 Jahre“ greift diesen starken Geschichts- und Lebensstrom auf und will ihn in Verbindung bringen mit dem Segensstrom des Jubiläumsjahres: Möglichst viele dieser ehemaligen Einsatzorte sollen in 2026 von einer kleinen Gruppe Schönstätter Marienschwestern besucht werden, um den Menschen dort neu zu begegnen. „Wir möchten danken für die offenen Türen und Herzen, die den Einsatz unserer Schwestern in diesen 100 Jahren begleitet und unterstützt haben.“ – so das Aktionsteam aus der Schwesterngemeinschaft. Und: „In unserem Jubiläumsjahr soll die Gottesmutter durch uns noch einmal zu den Menschen an diesen Orten gehen, in denen unsere Schwestern gelebt und gearbeitet haben: in Städten und Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten, Krankenhäusern usw.“
Auftakt in der Heimatdiözese Pater Kentenichs
Der Auftakt ist gemacht – am 10. Februar 2026, dem Gedenktag der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses für Pater Kentenich (10.2.1975) und in seiner Heimatdiözese Köln. Am Kölner Vater-Heiligtum (das nur während des Weltjugendtages 2005 das typische Kapellchendach tragen durfte) gab es dazu eine schlichte Begegnung und ein schlichtes Gebet zur Gottesmutter, um ihr die Aktion anzuvertrauen und um den ersten Dank zu bringen.
Rosen für die Gottesmutter
Die fünf Marienschwestern, die sich hier investiert haben, beteten im Heiligtum: „Liebe Gottesmutter, mit unserem Besuch hier verbinden wir unseren Dank, dass hier in der Diözese Marienschwestern wirken durften und dürfen. In 100 Jahren unserer Geschichte waren einige Jahrzehnte hier in Köln Marienschwestern tätig. Wir danken für allen Segen, den du ihnen und durch sie geschenkt hast, und wir danken für alle Zusammenarbeit mit der Schönstattfamilie. Danke, dass du immer wieder Werkzeuge rufst und findest, die dir helfen, von hier aus zu wirken. Nimm als Zeichen unseres Dankes diese Blumen an.“ So besiegelte ein schöner Rosenstrauß die Dankbarkeit und den Auftakt der Aktion.
Ein ganz besonderer Nachmittag
Einige Schönstätter aus der Umgebung waren zu der spontanen Gebetszeit im Heiligtum mit anschließender Begegnung eingeladen – und brachten als Überraschung Kuchen und Kaffee mit. So wurde im Anschluss an die Gebetszeit miteinander Kaffee getrunken, erzählt und sich gefreut. „Ja, es war ein ganz besonderer Nachmittag.“, bestätigt anschließend eine Teilnehmerin.
Eine Hoffnungs-Aktion
Hoffnung schenken – das ist das eigentliche Anliegen der Jubiläums-Aktion. Weil die Schönstätter Marienschwestern von einer großen Hoffnung getragen werden, die einen Namen hat: Maria! Das Aktions-Team formuliert es so: „Maria ist das Licht unserer Hoffnung. Dieses Licht wollen wir weitertragen und den Menschen in unserem Land Hoffnung schenken.“
Eine Hoffnungs-Aktion also.
Kontaktadresse für Informationen, Fragen, Anliegen zur Jubiläums-Aktion „100 Orte für 100 Jahre“: hundert.orte@s-ms.org




