Die Marienschwestern besuchen das Seniorenheim, St. Josef, in der Weihnachtszeit
Am Nachmittag des 29. Dezember haben wir, eine Gruppe von Schönstätter Marienschwestern, das Seniorenheim St. Josef in Vallendar besucht. Mit Weihnachtsliedern wollten wir den Bewohnern eine Freude bereiten und mit ihnen ins Gespräch kommen. Wir waren etwa fünfzehn Spanisch und Portugiesisch sprechende Schwestern, die derzeit in Schönstatt leben und aus verschiedenen Ländern stammen: Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay, Portugal und Spanien.
Geteilte Weihnachtsfreude
Wir gingen durch alle Stockwerke des Heims. Die Senioren warteten in einem Gemeinschaftsraum auf uns und freuten sich gleich, als sie uns sahen und wir sie begrüßten. Beim Eintreten sangen wir ein bekanntes Weihnachtslied, wir begrüßten sie mit einem Lächeln und stellten uns vor: wer wir waren, woher wir kamen usw. Nachdem wir Blätter mit Weihnachtsliedern verteilt hatten, konnten wir alle zusammen mit Gitarrenbegleitung und Rasseln singen und klatschen. Jeder trug bei, was er konnte. Eine fröhliche und familienhafte Weihnachtsatmosphäre entstand.
Ein Stern mit deinem Namen für das Christkind
Wir luden jeden ein, seinen Namen auf einen Papierstern zu schreiben, den wir dann zum Christkind an die Krippe bringen wollten. Gott ist dieses Weihnachten erneut für alle geboren! Zu Ihm bringen wir alle Menschen, die wir besucht haben, und mit ihnen all ihre Anliegen. Einige sagten, dass sie nicht mehr sehen und deshalb ihren Namen nicht schreiben könnten. „Keine Sorge, wir schreiben ihn für Sie!“ Die Freude in ihren Gesichtern war unbeschreiblich. Es war ein wunderschöner Moment. Am Schluss nahmen wir viele kleine Sterne mit den Namen all derjenigen mit, die wir besucht hatten und danach zum Christkind bringen wollten.
Erlebnisse und Erinnerungen wurden wach
Viele von ihnen hatten einen Bezug zu Schönstatt oder zu unserer Schwesterngemeinschaft. „Ich habe in Schönstatt gewohnt“, sagte einer. „Ah, dann waren wir ja fast Nachbarn!“ Eine andere Frau erzählte uns, dass sie oft ins Heiligtum gegangen sei, und fügte traurig hinzu, dass sie schon lange nicht mehr dorthin gehen könne. Ihr Gesicht hellte sich auf, als wir ihr antworteten, dass wir für sie im Heiligtum beten würden.
Viele waren bewegt, als wir alle zusammen sangen, und erinnerten sich an Anekdoten früherer Weihnachtsfeste. Es war sehr bereichernd, sie begleiten zu dürfen und ihnen diese Freude zu schenken, die Weihnachten so sehr auszeichnet.
Eine kleine Geste, eine große Freude
Dieses Erlebnis zeigt, wie eine kleine Geste große Freude wecken und dadurch eine große Wirkung haben kann. Wir danken dem Seniorenheim St. Josef für seine Gastfreundschaft. Es war für beide Seiten ein Geschenk, diese Zeit miteinander verbringen zu dürfen.





