15.08.2020

für den Alltag … 08

von Schw. M. Renata Zürrlein

„Mein Kleinsein muss ich hineinbetten in das Großsein Gottes.
Mein Kleinsein, meine Ohnmacht will aufgesogen werden von der Allmacht Gottes.
Meine Schwäche will aufgesogen, ergänzt werden von der Größe und der Macht
des ewigen, des unendlichen Gottes.“

P. Josef Kentenich
Oktoberwoche 1967


IMPULS

„Kleinsein, Ohnmacht, Schwäche“ – nicht gerade unsere Lieblingsworte.
„Erfolg, Anerkennung, Einfluss, Bestätigung“ – solche Worte schon eher.

Unsere Natur bevorzugt spontan alles, was sie äußerlich nach oben hebt.
Unsere Schwächen, Unzulänglichkeiten, Fehler, usw. scheinen diesbezüglich kontraproduktiv zu sein.

Doch was, wenn wir das wirklich glauben und verstehen könnten, dass unser Kleinsein „aufgesogen“ wird vom Großsein Gottes?

In IHM sind wir groß.

ER nimmt uns in seine Größe hinein. Das ist unendlich viel mehr als das, was ich durch eigene Kraft erreichen kann!


Glaube ich, dass Gott mich persönlich wahrnimmt, sieht und liebt?

Glaube ich, dass mein Leben untrennbar mit ihm verwoben ist?

Glaube ich, dass er mich groß macht?