07.07.2020

Die Pilgermutter ist da – auch in der Corona-Zeit!

von Sr. Ursula-Maria Bitterli, Quarten, Schweiz

In einigen Pilgerheiligtumskreisen wurde Maria „gestoppt“ – einige Erfahrungen dazu:

► Das Pilgerheiligtum ist bei mir zuhause, und ich bitte Maria jeden Tag, dass sie die Menschen, die sie sonst besucht, segnet.   X.

► Ein Diakon hat in seiner Pfarrei 21 Pilgerheiligtümer. Da Maria im Moment nicht mehr unterwegs sein kann, hat er viele Bilder von der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt gekauft und diese an die einzelnen Familien verteilt, sodass sie sich der Nähe und Begleitung von Jesus und Maria weiterhin bewusst sind.

► Wir vom Pilgerheiligtumskreis vereinen uns geistigerweise um 20.00 Uhr zum Gebet.   H.H.

► Ich habe die Pilgernde Muttergottes bei mir zu Hause. Ich schicke jedem von meiner Pilgerheiligtumsgruppe per WhatsApp ein Bild von der Muttergottes von Schönstatt und einen lieben Gruß an dem Tag, da sie Besuch bekommen hätten von der Pilgernden Mutter.   E.C.

► Ich habe Maria auch gestoppt, aber ich dachte: Ich will sie nicht allein für mich behalten. Darum habe ich Maria in die Kirche gebracht und in die Sakristei gestellt. Das habe ich den anderen vom Pilgerheiligtumskreis gesagt und erklärt, dass Maria von dort aus über die Pfarrei wacht. Das hat die anderen gefreut. Sie können jetzt zu ihr gehen, auch wenn sie nicht nach Hause kommt.   B.A.

► Im Moment ist das Pilgerheiligtum bei uns zuhause stationiert. Ich habe es allen Teilnehmern mitgeteilt und ihnen auch gesagt, wenn sie in Not seien, würde ich ihnen die Pilgernde Mutter bringen. Jeden Monat kopiere ich etwas aus den Unterlagen vom Pilgerheiligtumsbüro und bringe dies allen vorbei. Vor dem Pilgerheiligtum steht ein Blumensträußchen und liegt die Liste mit den Namen aller Teilnehmer. Jeden Tag zünde ich dort ein Lichtchen an und bete im Namen der Familie, die jetzt Besuch hätte von Maria. Ich denke, die jetzige Situation ist sicher auch für etwas gut und ich hoffe, die Leute merken, dass sie Maria nun vermissen.  R.M.

In den meisten Pilgerheiligtumskreisen wanderte Maria jedoch weiter. – Erfahrung dazu:

► Bis heute Abend ist die Muttergottes noch bei mir. Sie ist während der ganzen Corona-Zeit auf Besuch gegangen. Darüber war ich froh. Genau in solchen Zeiten brauchen wir den Halt umso mehr. Jetzt, da mein Mann unverhofft gestorben ist, trage ich sie oft von Zimmer zu Zimmer. Da, wo ich bin, ist auch sie. Nachts stelle ich sie auf den Nachttisch.     E.B.

► Wir lassen das Pilgerheiligtum weiter gehen. Anfang der Woche ist die Muttergottes bei unserer Familie angekommen. Es ist schön, wenn SIE auf Besuch kommt. Wir nehmen sie gerne auf. Ihre Nähe tut gut. Grade in dieser Zeit erinnert uns das daran, dass wir nicht allein sind. Man schätzt SIE jetzt noch mehr als sonst.    S.G.

► Auf die Frage, ob das Pilgerheiligtum in der Corona-Krise noch unterwegs sei, meinte ein Mann ganz erstaunt: „Ja, ja … das Pilgerheiligtum ist immer noch gut im Umlauf. Ich habe keine Angst. Man muss auch etwas Vertrauen haben. Also, ich habe das! Es kommt ja die Muttergottes.“    I.B.

► Nun wollen wir wieder starten. Jemand hat mich angerufen und gesagt, dass sie Maria sehr vermisse. Sie fehlt einfach. Wir brauchen sie jetzt definitiv noch mehr. Sie beruhigt.   M.T.

► Im Moment der Corona-Krise hängen wir die Tasche einfach an die Türklinke, aber es fehlt etwas, wenn man sich nicht wenigstens kurz treffen kann. Die Verbundenheit durch ein paar Worte ist halt doch wichtig.   E.G.