15.02.2020

für den Alltag … 02

von Schw. M. Renata Zürrlein

„Ob ich meine Kinder gern habe, zeigt sich nicht in Liebesäußerungen und Geständnissen. Gewiss, sie dürfen auch da sein, aber das ist noch lange kein Beweis der echten Liebe. Paulus sagt uns ‚Die Liebe ist langmütig, gütig, geduldig‘, usw.

Das alles sind Dinge des nüchternen, alltäglichen Lebens. Wir müssen sie auch so nüchtern sehen.“

4.-8.9.1950


IMPULS

In Kommunikations-Seminaren lernt man: „Die Körpersprache verrät uns mehr über die Gefühle und Gedanken eines Menschen, als Worte es können. Denn Mimik und Gestik sind aufrichtig.“

Ähnliches gilt auch von unseren Handlungen. Die Worte „Ich liebe dich und will dir Gutes tun“ sind noch nicht das Eigentliche. Es kommt darauf an, dass ich das Gute auch wirklich tue und umsetze.

So muss sich unsere Liebe gerade zu den Menschen, die uns am nächsten stehen, immer wieder beweisen in konkreten Taten und Gesten.


Wo mache ich (zu) viele Worte, denen (zu) wenig Taten folgen?

Was bin ich bereit zu investieren und von mir herzuschenken, damit die mir Anvertrauten spüren, wie sehr ich sie liebe?