15.01.2020

für den Alltag … 01

von Schw. M. Renata Zürrlein

„Es ist ein Geheimnis, wie die Liebe entsteht. Darüber hinaus heißt es aber: Wenn die Liebe wach geworden ist, muss man sie pflegen. Wenn sie auch von selber entsteht, sie wächst nicht von selber. Auch das seelische Ineinander müssen wir pflegen. Die vereinigende Kraft müssen wir pflegen … Wir müssen das seelische Ineinander auch dort pflegen, wo es hart auf hart geht.“

4.-8.9.1950


IMPULS

Das gibt es: Liebe, die auf einmal über uns kommt und alles in uns mit Licht, starken Emotionen und Glück erfüllt. In solchen Momenten können wir es jedoch auch leicht verwechseln: Wir lieben dann das schöne Gefühl.

In der Hl. Schrift heißt es immer wieder: „Bleibt in meiner Liebe.“ Die hl. Mutter Teresa drückt es so aus: „Lieben bis es wehtut!“ – Bleiben – dranbleiben – die Liebe in die Tiefe wachsen lassen – dem anderen Gutes wollen – auch in den Grenzen und „Macken“ des anderen die Würde sehen – barmherzig lieben lernen, so wie Gott uns barmherzig liebt.


Wo ist meine Treue in der Liebe gefragt?

Wo habe ich aufgehört, in die Liebe zu investieren?

Wo muss ich neue Wege zu anderen suchen, um der Liebe Raum zu geben, um sie zu pflegen?