28.12.2019

Auch wir sahen seinen Stern …

von Sr. M. Rosangela de Souza

Geführt von einem Stern …

machten sich die drei Könige auf den Weg und trafen Maria, gebeugt über die Krippe mit dem Kind. Auch wir sehen den Schein eines Sternes, und angezogen von ihm, nähern wir uns der Krippe des Taborheiligtums. Noch ist Adventszeit, deshalb ist die Krippe leer. Sie ist Symbol unseres Herzens, das leer sein soll vom eigenen Ich, um das göttliche Königskind in der Heiligen Nacht aufzunehmen.

Auf dem Weg zu unserer Kapelle des Provinzhauses, im Schatten des Taborheiligtums, sehen wir Maria, in Anbetungshaltung, an der Seite der Krippe. Sie ist für alle eine Einladung zum stillen Gebet, in der Erwartung des Retters, der bald kommt. Wir sehen auch den Heiligen Josef, den Vater, der die Heilige Familie beschützt und behütet. Es gibt einen einfachen Weihnachtsbaum. Jene, die täglich vorbeigehen, sehen viele bunte Sterne, die den Baum schmücken. Wer es von der Nähe anschaut, wird sehen, dass es keine einfachen Sterne sind, die am Baum hängen. Jeder Stern hat eine Botschaft oder ein Gebetsanliegen, oder es stehen darauf Namen von Personen, Familien …

Die Sterne laden uns ein zum Schauen, und beim Betrachten des Geheimnisses sind wir eingeladen, für jene Personen zu beten, die hier ihre Anliegen aufgeschrieben haben.

Jeder kleine Stern ist ein Licht auf dem Weg nach Bethlehem,

wohin wir unterwegs sind, um das Jesuskind zu treffen.

Krippe - Tabor-HeiligtumWir bereiten Weihnachten als Familie

Dies ist die Initiative der Schwestern vom Provinzhaus in Santa Maria. Jeden Sonntag, um 17:30 Uhr, treffen wir uns als Familie beim Heiligtums für unsere „Adventsstunde“. Viele Schwestern bringen ihre Instrumente mit, Klappstühlchen werden aufgestellt, und zusammen singen wir Adventslieder, beten und hören Geschichten oder auch Zeugnisse, die uns helfen, die Krippe unseres Herzens vorzubereiten, um das Jesuskind an Weihnachten aufzunehmen.

Unsere Nachbarn erhielten auch eine Einladung, und jeden Sonntag nehmen mehr Leute teil. Mit Freude bereiten wir Weihnachten als Familie und wünschen, dass viele vom Stern von Bethlehem geführt werden zu dem Ort, wo die Gottesmutter uns neu das Licht Christi für diese Zeit von heute schenkt.

Möge das Heiligtum das neue Bethlehem für alle werden!