13.12.2019

Advents-Tagebuch der Anbetungskirche – Teil 2

von Schw. M. Theresiana Berger

Beim Krippenbau über die Schulter geschaut

Aus dem Advents-Tagebuch der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt

Heute gehen wir daran, den Stall aufzubauen.

Dienstag, 10. Dezember

Zunächst platzieren wir eine schwarze Folie, um damit das Stall-Innere anzuzeigen. Fester Halt ist hier besonders wichtig: Zuerst werden die Rückwand und linke Seitenwand aufgebaut und miteinander verschraubt.

Dann folgen die rechte Seitenwand sowie der Frontteil.

… und schließlich das Dach. Die einzelnen Teile werden in Scharniere eingehängt. Der Stall ist nun schon eindeutig erkennbar.

Jetzt ist das Dach noch gut erreichbar, und so werden Stroh und Heu sofort dort eingelagert.

Auch das Dach für den Hühnerstall erhält durch Einhängen seinen Halt. Jetzt können wir schon mit dem Ausschmücken beginnen.

Nun wird der Ziehbrunnen eingesetzt und der Aufsatz angeschraubt …

Und wie alle Jahre wieder, findet der Holzstapel seinen Platz hinter dem Stall.

Für heute ist noch nicht Schluss: Noch nachdem der Akku meines Fotoapparates „Feierabend“ gemacht hat, steht der Hühnerstall fertig da und die Hühner und Gänse ziehen ein …

 Mittwoch, 11. Dezember 

Dieser Anblick bietet sich uns heute Morgen, als wir mit der Arbeit beginnen: Der Stall ist von hinten fertig. Hühner und Gänse sind schon in ihren Stall eingezogen.

Nun beginnen wir mit dem Wasserlauf. Dieser nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, aber im Geiste hören wir ihn schon plätschern. Doch die Krippenlandschaft ist groß genug. Fleißige Hände regen sich in der Zwischenzeit auch auf der anderen Seite der Krippe, legen das Moos und schichten den Holzstoß auf.

Jetzt ist auch der „Berg“ fertig, und wir können den großen Wasserlauf verkleiden.

„Alle dürfen zu mir – zum Christkind – kommen“, so werden wir an Weihnachten wieder singen. Und so darf auch ein richtiger Weg nicht fehlen – teils wird er mit Holzscheiben, teils mit Steinen gepflastert.

So wächst auch in uns jeden Tag die Vorfreude auf Weihnachten – und auf den Besuch der Pilger, der vielen Kinder und ihrer Familien, die zur Krippe kommen werden.