09.12.2019

Apostolischer Einsatz beim Beuerberger Adventsmarkt

von Schwester M. Elinor Grimm

Schwester M. Christin Link aus München wurde angefragt, ob sie am 30.11./1.12.2019 beim Adventsmarkt im ehemaligen Kloster Beuerberg, nahe dem Starnberger See, einen Stand übernehmen würde. Sie sagte zu und war am Samstagnachmittag mit ihrer Mitschwester, Schwester M. Berntraude Grimme, dort. Am Sonntag konnte auch ich dazukommen, weil ich an diesem Wochenende in der Gegend zu tun hatte.

Schneelandschaft erinnert an die Immakulata

Davon möchte ich ein wenig erzählen, weil es unglaublich beeindruckend war, nicht nur für mich. Schon die Fahrt durch die Schneelandschaft entlang der Bergkette ins Ostallgäu war für mich ein unerwartetes Geschenk des Himmels. Ich wurde an die Immakulata erinnert. Bald feiern wir ihr Fest.

Schon außen am Klostergebäude war ein großes Plakat angebracht und darauf ein würdiger Bischof Nikolaus dargestellt! Im Eingangsbereich gab es das Programm zum Mitnehmen mit dem gleichen Motiv.

Bei den Verantwortlichen des Adventsmarktes war spürbar, dass sie überwältigt waren von dem großen Interesse. Die Menschen strömten nur so herbei. Im Klostergebäude angekommen, fand ich schnell meine Kursschwester.

Wie staunte ich, welch reichhaltiges Begleitprogramm geboten wurde:
In den Fluren und Räumen waren schön dekorierte Verkaufsstände.
Im Klosterhof waren zwei Lamas zu bewundern, später kam noch eine Pferdekutsche dazu.

Weiter Angebote waren:

  • eine Klosterführungen zur Ausstellung,
  • Jesukindlein in verschiedenen Größen, segnend oder als Kind in der Krippe, Fatschenkinder / Wickelkinder,
  • verschiedene Krippenszenen, z.B. Verkündigung, Herbergssuche, Flucht nach Ägypten, die drei Magier usw.

Überwältigt von dem großen Interesse

Immer wieder standen die Leute davor und staunten. Auch kleine Imbissmöglichkeiten gab es, eine Klosterapotheke, eine Backstube. Dort konnten Kinder Lebkuchenherzen verzieren, kleine Krippen basteln usw. An einem Stand konnte man schöne Holzbretter mit einem Lötkolben gestalten.
Für die Kinder war ein eigener Bastelraum gerichtet. Sie konnten Nüsse vergolden, Sterne umwickeln. Ehrenamtliche Helfer leiteten die Kleinen an.

Viele Familien kamen bei uns vorbei

Genau vor diesem Raum war dann unser Stand. So kamen viele Familien bei uns vorbei. Als „Zugabe“ hatten wir ein Konzert im Nebenraum. Zwei Mal haben an diesem Nachmittag die Münchner Sängerknaben in der ehemaligen Hauskapelle des Klosters die Orff-Weihnacht gesungen! Im Herzen sang ich mit und freute mich daran!

Oft wurden wir gefragt, was wir für Schwestern seien. So konnten wir manches erzählen und Infomaterial über Schönstatt mitgeben. Vor allem haben wir zum Frauenkongress 2020 eingeladen. Oft konnten wir auf unseren Adventsbegleiter hinweisen. Kinder freuten sich über ein kleines MTA-Bildchen. Die selbstgebackenen Plätzchen, Marmelade, Apfelbrot, Sternenkarten mit besonderer Falttechnik, Kräutersalz, Sterne, sogar die verzierten Kerzen und Strickwaren – alles ging weg wie warme Semmeln! Wir haben viel Wohlwollen erfahren. Wer das gebastelt hat, wollten die Leute wissen. Wir konnten antworten, dass es eine Gemeinschaftsarbeit war von verschiedenen Schwestern und Bekannten.

Bereits am Samstag waren über 4.000 Besucher da, am Sonntag vermutlich über 7.000. Selbst der Chef des Diözesanmuseums war freudig überrascht. Es war eine Freude, die vielen jungen Familien zu sehen. Alles war stilvoll, würdig, in einer schönen Atmosphäre!

Unsere Beteiligung am Adventsmarkt hat sich wirklich gelohnt, auch weil sich die Leute an uns Schwestern gefreut haben.

Siehe auch:  Beuerberger Adventsmarkt