25.04.2019

„Miteinander BETEN“ – ein Funke zündet

von Sr. Marié Munz

24. März 2019: Quer durch Deutschland fand an vielen Orten die Initiative „miteinander BETEN“ statt.

Auch die Anbetungsschwestern auf Berg Schönstatt machten mit und boten in der Anbetungskapelle die Gebetszeit an.

Von Gabi Wehner aus dem Bistum Fulda kam der Anfangsfunke: „Alles ist im Umbruch: in der Pfarrei, in der Kirche, in den Familien, in der Politik … Könnten wir vom Projekt Pilgerheiligtum nicht eine Gebetsaktion machen, um Gottes Segen auf unsere Zeit herabzurufen?“

An zahlreichen anderen Orten engagierten sich Schwestern, um in ihrem Wirkungskreis das gemeinsame Gebet anzuregen. Eine 85-jährige Marienschwester, die wöchentlich ein Seniorenheim besucht und dort für die Bewohner besinnliche Zeiten anbietet, erzählt:
„Ich habe die Gebetszeit nicht am Abend, aber am 25. morgens durchführen können. Der Saal war wieder ganz voll. Ich habe den Rosenkranz noch ein wenig mit Musikeinlagen unterbrochen und dazwischen etwas zum Marienfest erzählt. Wir waren lange zusammen.“

Die Leiterin eines Schönstattzentrums erzählt:
 „Wir überlegten, ob wir überhaupt selber etwas anbieten sollen, denn in allen umliegenden Orten fand die Gebetsaktion statt. Doch dann sagten wir: Im Heiligtum soll auch gebetet werden, auch wenn wir wenige sein werden. Und dann kamen 16 Personen. Hinterher sagten alle: Können wir das nicht wieder einmal machen? – Die Gebetsblätter wurden von allen gerne mitgenommen, um in den Gemeinden oder Gebetsgruppen nochmals danach zu beten.“

Sehr bewusst wurde vom Team der Verantwortlichen der Vorabend vom Fest der Verkündigung des Herrn als Termin der Initiative gewählt. Denn vor über 2000 Jahren hat der Anfangsglaube eines unbekannten Mädchens in Nazareth das Eingreifen Gottes in die Welt- und Menschheitsgeschichte bewirkt: Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden, ein Teil der Menschheitsgeschichte. Es ist Apostelzeit, Zeit für den Glauben an einen neuen Anfang Gottes in unserer Welt und Zeit. Im Liebesbündnis mit Maria verbunden, glauben wir: In der Kraft des Heiligen Geistes kann Unmögliches möglich werden – HEUTE.