04.04.2019

Wir Schönstätter Anbetungsschwestern machen mit

von Schw. M. Ludmila Cigánková

„miteinander BETEN“

Das Projekt Pilgerheiligtum hatte dazu eingeladen, am Vorabend des Festes Maria Verkündigung für den Frieden in der Welt und in den vielen Anliegen der Menschen heute miteinander zu beten. Wir Schönstätter Anbetungsschwestern haben uns im Gebet des betrachtenden Rosenkranzes mit allen verbunden, die dieser Einladung gefolgt sind.

Wir machen mit,

– weil das Gebet unsere Hauptaufgabe und die Situation in Kirche und Welt uns ein Herzensanliegen ist;
– weil wir uns gerne mit der Gottesmutter verbinden und mit ihrer Hilfe reiche Gnaden erflehen;
– weil in unserem Anbetungsheiligtum ein Pilgerheiligtum steht, das uns immer wieder daran erinnert, dieses Projekt mit unserem Gebet zu unterstützen;
– weil das Gebet eine Großmacht ist, Herzen für Gott öffnet, die Welt verändert und von innen her erneuert.

„Europa braucht Gebet!“

Mit unserem Gebet unterstützen wir auch die christliche Initiative „Miteinander für Europa“, die vom 25. März bis zum 9. Mai einen sechswöchigen „Gebetssturm“ für Europa ausgerufen hat. „Europa braucht Gebet!“ – gerade auch im Hinblick auf den Europatag am 9. Mai und die Europawahlen vom 23. bis 26. Mai.

Jede Woche hat einen besonderen Akzent: Anbetung, Dank, Bitte, Buße, Proklamation und Segen. Es freut uns Anbetungsschwestern, dass gerade die erste Woche unter dem Gedanken der Anbetung steht. Wir wechseln uns ja stündlich während des Tages bei der Anbetung ab. In der ersten Bank, auf dem Platz der gerade anbetenden Schwester, liegen in diesen sechs Wochen die Gebetstexte, die für das Gebet für Europa vorgesehen sind. So wird jede von uns an dieses große Gebetsanliegen erinnert. In unseren Anbetungsstunden tragen wir alles, was uns anvertraut wurde, vor Gott. Dies ist unser stiller und doch wesentlicher Beitrag für die Erfüllung der christlichen Sendung Europas und für den Frieden in der Welt.

„24 Stunden für den Herrn“ im Urheiligtum

Am 30. März haben wir uns in die Gebetsinitiative der Kirche „24 Stunden für den Herrn“ am Urheiligtum eingeschaltet und haben dort einen Teil unseres Stundengebetes gebetet und gesungen: die Mittagshore um 11.30 Uhr. Zu unserer Freude sind einige Mitbeter dazu gekommen.