16.03.2018

Programm „Schönstatt-Zeit“

von Sr. Rosa María Lamberti, Schönstatt

Immaculata Patris – Ver sacrum für heute!

Sieben junge Frauen aus Paraguay und Chile verbrachten vom 8. Januar bis 4. März 2018 zwei gesegnete Monate in Schönstatt. Sie wohnten und lebten bei den Marienschwestern auf Berg Schönstatt. Sie wollten tiefer in die Spiritualität Schönstatts hinein wachsen und dann gestärkt nach Hause zurück fliegen, um als Abbild Mariens, der Immaculata, mitzuhelfen, dass sich ein neuer heiliger Frühling von Schönstatt aus in der ganzen Welt verbreiten kann.

Das Programm stand unter dem Motto: Immaculata Patris, Ver sacrum für heute! Dieses Thema wurde von den jungen Frauen selbst  gewählt. Es beinhaltete Gruppenstunden, die sich vor allem mit dem Heimatlied beschäftigten, einem Gebet, das P. Kentenich im KZ Dachau verfasst hat. Sie unternahmen Fahrten in den Spuren P. Kentenichs nach Gymnich/Köln, Limburg, Bonn, Trier, Metternich, zur Liebfrauenhöhe, München und Dachau, und natürlich waren am Ort Schönstatt selbst viele Begegnungen mit dem Gründer möglich. Die jungen Frauen besuchten die verschiedenen Häuser in Schönstatt, hatten Treffen mit Mitgliedern der verschiedenen Schönstattgemeinschaften in den Verbänden, Bünden und Ligagliederungen, die dazu dienten, ihre Fragen über den Aufbau Schönstatts zu klären.

Diese Treffen, aber auch die Gebetszeiten, hl. Messen und andere Veranstaltungen, die sie mit anderen Schönstättern erlebten, stärkten ihre Verbundenheit mit der Schönstatt-Familie, denn überall wurden sie liebevoll aufgenommen.

Die jungen Frauen beschenkten und erfreuten aber auch ihrerseits die Schönstätter vor Ort, zum Beispiel mit ihren Tänzen oder mit ihrer Kochkunst!

Mit vielen neuen Erkenntnissen, vielen neuen Erlebnissen, vielen neuen Freunden kehren sie nun zurück, aber sie wissen: Es war nicht das letzte Mal, dass sie in Schönstatt waren! Sie kommen ja zurück. Vor allem aber: ihre Herzen bleiben für immer an diesem heiligen Ort!

Ein Echo von einer der jungen Frauen ist eine Zusammenfassung:

„Diese Zeit in Schönstatt, die Zeugnisse der dortigen Schönstätter haben uns gezeigt, dass die hohen Ideale Schönstatts in vieler Hinsicht erreichbar sind und das gibt uns Hoffnung, das ermuntert uns, nach diesen Idealen zu streben.“