08.01.2018

„Alle Jahre wieder …“

von Sr. M. Sofja Spitcyna, Deutschland

Alle Jahre wieder feiern die Schönstätter Marienschwestern der Bildungsstätte Marienland auf Berg Schönstatt gemeinsam mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Weihnachten. In diesem Jahr fand die Feier im direkten Umkreis des Weihnachtsfestes, am 17. Dezember 2017, statt.

Marienland – Bildungsstätte und zweites Zuhause

Die Bildungsstätte Marienland befindet sich in direkter Nähe der wichtigsten Stätten am Ursprungsort der internationalen Schönstattbewegung: dem Urheiligtum und der Anbetungskirche mit der Gründerkapelle, wo sich das Grab des Gründers Pater Josef Kentenich befindet.

Für viele Mitglieder der Frauengliederungen der Schönstattbewegung ist Marienland als ihr Gemeinschaftshaus ihr zweites Zuhause. Hier können sie bei Gemeinschaftstagen, Tagungen aller Art und Exerzitien neu Kraft schöpfen für ihren Alltag. Es kommen aber auch viele andere Menschen und Gruppierungen in die Bildungsstätte. Egal ob sie hier für sich persönlich Erholung suchen oder zu Schulungen zusammenkommen – die Mitarbeiter wollen mithelfen, dass sie sich im Haus wohl und umsorgt fühlen.

Dank an die Angestellten

Für die Marienschwestern ist diese Feier eine gute Gelegenheit, sich bei den 30 Angestellten für ihre Dienste zu bedanken und ihnen etwas von der Spiritualität Schönstatts und ihrer Freude am Glauben mitzuteilen.

Weihnachtsfeier im Kentenich-Jahr

Die Weihnachtsfeier begann in der schon weihnachtlich geschmückten Hauskapelle mit einer Andacht. In dieser konnten die Angestellten ihre Sorgen und Freuden an die Krippe bringen und ihr Herz für das Christkind öffnen, es einladen, an Weihnachten neu in ihren Herzen geboren zu werden. In diesem Kentenich-Jahr, das die Schönstattbewegung anlässlich des 50. Todestages ihres Gründers begeht, sollte Pater Kentenich selbst zu den Mitarbeitern „sprechen“. Während der Andacht konnte deshalb jeder ein Kärtchen mit einem Zitat von ihm ziehen. Es war erstaunlich, wie viele hinterher sagten, wie passend dieser Satz für ihre ganz persönliche Lebenssituation sei oder wie sie durch diese Aussage Antwort bekommen haben auf eine Frage, die sie schon länger mit sich herumgetragen hatten. Für manche wurde dieser eigentlich so unscheinbare Vorgang zum Höhepunkt der Feier.

Auch der kurze Film über die letzten drei Lebensjahre von Pater Kentenich auf Berg Schönstatt beeindruckte. Es war für die Anwesenden besonders schön festzustellen, dass Pater Kentenich für viele Menschen da war.

Miteinander feiern – sich aneinander freuen

Nach so viel „übernatürlicher Nahrung“ war es dann an der Zeit, in den festlich geschmückten Speisesaal zu gehen. Bei Kaffee und Kuchen und manch anderen guten Speisen entstanden schnell anregende Gespräche, und Angestellte und Schwestern freuten sich sichtlich aneinander und miteinander.