SOS von den Philippinen

Schw. M. Thomasine Treese

Eine Woche vor Weihnachten

fegte der Super-Taifun Rai über den südlichen Teil der Philippinen hinweg und ließ Chaos zurück: unpassierbare Straßen und umfangreiche Schäden an Häusern. Die Menschen waren wochenlang ohne Strom, Wasser, Telekomunikation etc. Manche müssen sich eine neue Existenz aufbauen, nachdem sie ihr Haus und ihre Habe verloren haben.

Unser Schönstattzentrum liegt genau in diesem Teil der Philippinen und hat vielfältigen Schaden erlitten, wie auch die vielen Menschen, mit denen unsere Schwestern in Kontakt sind. Die Natur an unserem Schönstattzentrum ist verwüstet. Die Sturzfluten sind in Dächer und Fenster eingedrungen und haben eine Spur der Zerstörung hinterlassen.

In den Tagen der schlimmsten Not konnten die Schwestern von irgendwoher Wasser besorgen und manche Not lindern helfen.

Die Aufbauarbeiten werden nur langsam vonstattengehen, weil es an allem fehlt: an Elektrizität, Arbeitsmitteln für die vielen Baustellen, finanziellen Mitteln. Nicht zuletzt gibt es große Hindernisse wegen der fortdauernden Einschränkungen durch die Pandemie.

Die Menschen brauchen Mut zu einem neuen Anfang mit ihrem Blick nach vorn und nach oben zu Gott, der alles Leben in Händen hält und die Menschen nicht verlässt.

Wir glauben an die Macht unseres Liebesbündnisses mit Gott und der Gottesmutter,
die das für uns tun werden, was wir nicht tun können im Sinn unseres Mottos:

Nichts ohne Dich – Nichts ohne uns!

 


Kennwort: Philippinen, Taifun Rai

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