Unser Lebensrhythmus

Für eine Marienschwester fängt der Tag früh an. Wo wir in Gemeinschaft leben, beginnen wir den Tag mit dem gemeinsamen Gebet.

Zum täglichen geistlichen Leben gehören die hl. Messe, morgens eine halbe Stunde, in der wir unsere persönlichen Erfahrungen mit Gott verbinden, tagsüber eine Gebetszeit vor dem Allerheiligsten und eine geistliche Lesung, die uns tiefer in die Spiritualität Schönstatts hineinführt. Diese Zeiten der Innerlichkeit sind uns wichtig, um unseren Dienst an den Menschen erfüllen zu können.

"Wir müssen einen Lebensstrom darstellen," sagt Pater Kentenich, "eine religiöse Atmosphäre ausstrahlen. Das ist unaufdringliches, aber überaus wirksames Apostolat."

Wo wir miteinander leben, bieten die gemeinsamen Mahlzeiten Gelegenheit, die familienhafte Gemeinschaft zu vertiefen und in der Freude aneinander neue Kraft zu schöpfen.

Auch Zeiten der Entspannung sind im Tagesrhythmus vorgesehen. - Die Schwestern verbringen diese freie Zeit ganz unterschiedlich, allein oder mit anderen. So wächst ein familienhaftes Verbundensein, in dem sich die verschiedensten schöpferischen Kräfte entfalten können.

Ein wesentlicher Teil des Tages ist ausgefüllt von der Berufsaufgabe, die die Einzelne erfüllt. Was immer wir tun, in unseren Berufen erfüllen wir unseren Hauptberuf: Gott und die Menschen zu lieben.