Einsiedeleien

"Wenn alles, was sich im Laufe der Jahrtausende bewährt (hat), aufgefangen, filtriert, modernisiert werden soll, ... dann müssen wir auch dafür sorgen, dass wir auf Berg Schönstatt nicht nur eine Hochburg der Liturgie bekommen, sondern auch den Berg Athos geistig verarbeiten und äußerlich darstellen. Sie dürfen nicht meinen, das wäre leere Pläne geblieben. Raum für Einsiedeleien ist schon vorgesehen."

Das sagte Pater Kentenich im Dezember 1967.  Im Dezember 1976 begannen die ersten Einsiedlerinnen auf Berg Schönstatt ihr Wirken.

Unsere Einsiedlerinnen pflegen bewusst die Stille, Einsamkeit und Verborgenheit, um dadurch noch intensiver ein Leben mit Gott führen zu können. Jede hat für sich einen eigenen Wohnbereich, in dem sie betet und arbeitet. Wir haben Schwestern, die ständig ein Einsiedlerleben führen, aber alle Mitglieder des Institutes haben die Möglichkeit, sich für einige Wochen oder Monate in die Einsiedelei zurückzuziehen, um dort durch ein intensives Leben mit Gott in der Stille wieder Kraft für ihre apostolischen Aufgaben zu schöpfen.

Diese Möglichkeit wird gerne in Anspruch genommen.